- Arbeitsgemeinschaften
- Ringversuche
- Zusammensetzungen der Panels
- Anforderung von Referenzproben
- Laufende Ringversuche
- Mamma
- Molekularpath.KRAS-Mutationstestung
- MSI-PCR / Immunhistochemie
- TBC-PCR
- CD 117
- Klonalitätsanalyse
- Cytokeratine
- Peptid/Hormone
- HBV / HCV
- HPV-PCR
- Lymphome Immunhistochemie (NHL)
- Kongorotfärbung
- Mutationsanalyse bei Gastrointestinalen Stromatumoren
- EGF-Rezeptor-Mutation beim Lungencarcinom
- Her2-Rezeptor beim Magenkarzinom 2010
- Ki-67-Ringversuch 2010
- Institute mit erfolgreicher Teilnahme
- OnkoZert
- Leitlinien / Arbeitsanleitungen
- Studien
Ki-67-Ringversuch 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
die immunhistochemische Detektion von Ki-67 ist bereits seit vielen Jahren eine gängige Methode zur Bestimmung der Tumorproliferation. Trotz zuverlässiger Antikörper gegen Ki-67 fehlt bisher eine Standardisierung des immunhistochemischen Nachweises und der Auswertung zur Bestimmung des Ki-67-Index. Als erster Schritt zu einer Standardisierung ist Anfang des Jahres 2010 erstmalig ein Ringversuch zur Reproduzierbarkeit des Ki-67-Index gestartet. Ab sofort können Sie Leerschnitte bestellen, die Ihnen zusammen mit den Auswerte- und Fragebögen zugesendet werden. Leerschnitte können wie bisher über die Homepage www.ringversuch.de bestellt werden.
Der Ki-67-Ringversuch 2010 wird von Frau Dr. rer. nat. Sandra Ließem geb. Landwehr geleitet. Das Panel setzt sich wie auch beim Mamma-Ringversuch, in dem der Ki-67-Ringversuch zukünftig integriert sein wird, aus a) Herrn Prof. H.-H. Kreipe (Institut für Pathologie der Medizinischen Hochschule Hannover), b) Frau Prof. A. Fisseler-Eckhoff (Institut für Pathologie, Wiesbaden) und c) Herrn Prof. J. Rüschoff (Pathologie Nordhessen, Kassel) zusammen, von denen auch die Gewebeproben der Tumorfälle für den Ringversuch zur Verfügung gestellt wurden. Die Firma Multiblock GmbH übernimmt die Logistik des Präparatversands von der Bestellung bis zur Rechnungsstellung.
Der Ki-67-Ringversuch besteht aus einem Laborteil zum Vergleich der immunhistochemischen Detektion von Ki-67 und einem Auswertungsteil zur Reproduzierbarkeit der Bestimmung des Ki-67-Index. Beide Teile werden unabhängig voneinander zertifiziert.
Kosten
Die Kosten für den gekoppelten Ring- und Auswerteversuch zur Bestimmung des Ki-67-Index betragen 80,-€. Zusätzlich können zu jedem Ringversuch Auswertungsbögen für weitere Auswerter für 39,-€ bezogen werden.
Termine
Leerschnitte können bis zum 30. Juni 2010 vom Ki-67-Testblock angefordert werden.
Spätestens acht Wochen nach Erhalt der Leerschnitte sollten diese von den Teilnehmern gefärbt und ausgewertet an die Firma Multiblock GmbH zurückgeschickt sein. Diese zeitliche Begrenzung ist für die Vergleichbarkeit der Färbeergebnisse mit den Erwartungswerten notwendig, da die Immunreaktivität in länger gelagerten Schnitten abnimmt. Schnitte, die nicht innerhalb dieser 8-Wochen-Frist zurück gesendet werden, können nicht ausgewertet werden.
Die Labor- und Auswertungsergebnisse erhalten Sie innerhalb einer Frist von 6 Wochen nach Eingang der zurückgesendeten Schnitte.
Die Firma Multiblock GmbH übernimmt die Kontrolle aller Einsendungen und erinnert notfalls die Teilnehmer und Referenzzentren an die fristgerechte Rücksendung und Auswertung der gefärbten Schnitte.
Alle weiteren Informationen zum Ki-67-Ringversuch 2010 entnehmen Sie bitte der Homepage www.ringversuch.de.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Durchführung und Auswertung der Färbungen.
Mit den besten Grüßen aus Hannover
Dr. rer. nat. S. Ließem
Institut für Pathologie der Medizinischen Hochschule Hannover
Aktualisiert (Freitag, den 12. Februar 2010 um 12:31 Uhr)